Redaktionelles Umfeld

Bezeichnet die Berichterstattung bzw. redaktionelle Textbeiträge in unmittelbarer Nähe einer Werbeanzeige. Mitentscheidend für die Wirksamkeit einer Anzeige bzw. eines Banners. Anzeigenblätter ohne oder mit geringem oder minderwertigem redaktionellen Umfeld werden auch als “Anzeigenfriedhöfe“ bezeichnet, da in ihnen die Werbewirksamkeit zu ruhen scheint. Marketingmaßnahmen, die eine inhaltlich orientierte (auch Content-basierte) Strategie verfolgen, in ein zum Produkt bzw. Dienstleistung adäquates, informatives, attraktives und hochwertiges Themenumfeld (z.B. bei Sonderveröffentlichungen zu eingegrenzten Themen) eingebettet sind und dabei die richtige Zielgruppe erreichen, wirken nachweislich seriöser und nachhaltiger.

Rentability

dt. Rentabilität. Begriff aus der Betriebswirtschaft, der das meist prozentual ausgedrückte Verhältnis eines wirtschaftlichen Erfolges in Bezug auf den unternehmerischen Einsatz bezeichnet. Es wird unterschieden zwischen Umsatzrentabiltiät (Gewinn in Bezug zum Umsatz) und Kapitalrentabilität (Reingewinn in Bezug zu Eigen-/Fremdkapital).
 

Schriftgestaltung

Begriff aus der Typografie. Bezeichnet die Erscheinung des jeweiligen Schriftbildes. Es wird zwischen einzelnen, so genannten Schriftfamilien unterschieden wie z. B. Fraktur-, Antiqua-, Grotesk-, Egyptienne-, Schreib-, Zier-, Initial-, Headlineschriften etc.; auch Mischformen wie Bastardschriften.

Fast alle gängigen Schriftarten gibt es in magerer/leichter, normaler, halbfetter, fetter, extrafetter, enger, breiter oder halbbreiter Strichstärke und in normaler oder kursiver Zeichenlage. Die zusammengehörenden Schriftschnitte stammen meist vom selben Gestalter und besitzen charakteristische, gemeinsame Merkmale.

Das Verändern der einzelnen Buchstabenabstände heißt Unterschneiden oder Sperren. Die jeweiligen Schriftgrößen werden in Punkt oder Millimeter angegeben. Die DIN-Norm 16518 des Deutschen Instituts für Normung e.V. regelt das System zur Klassifizierung von Schriftarten.

 

 

 

 

Service-Excellents

Kunden von heute würdigen erstklassigen Service und bevorzugen Unternehmen, die ihn beständig bieten. Wenn ein Kunde erst einmal sieht, dass seine Bedürfnisse, Wünsche und Wertvorstellungen servicebewusst und vertrauenswürdig aufgenommen werden, wird er Teil einer Gruppe, die das Fundament für echten Erfolg bildet. Hier ein paar Eigenschaften und Spielregeln für Menschen im Dienstleistungssektor aus - der meist immer arg streng erscheinenden - Marketingsicht:

  1. Der Kern von Service ist lösungs- und zukunftsorientiert.
  2. Die Attribute „freundlich, schnell, sauber, gepflegt, gut“ gehören zu den Standards im Service.
  3. 7 B: begrüßen, begeistern, bedienen, beraten, betreuen, bedanken, binden.
  4. Dienstleistungsmentalität: Dienen kommt vor Verdienen. Dienen ist wahre Meisterschaft. 
  5. 4 M: Man muss Mensch mögen.
  6. Mensch gewinnt Mensch (Kontaktfähigkeit, partnerschaftlicher Umgang mit dem Gast)
  7. Ein Kunde hat immer hundertprozentig recht, selbst wenn er 100 % unrecht hat.
  8. Freundlich sein zu Männern wie auch zu Frauen (gilt besonders im Gastronomiebereich)
  9. Zuhören können.
  10. Jede Reklamation ist eine Chance.
  11. Keine Angst vor Kritik.
  12. LMAA: Lächle mehr als andere.
  13. Individuelle Leistungserbringung schafft emotionale Verbundenheit.

Besonders im Bereich der Hotellerie und Gastronomie ist jede/r Mitarbeiter/in mit Gastkontakt gleichzeitig Verkaufsrepräsent/in des Unternehmens. Ob am Empfang, im Restaurant, an der Bar, am Bankett oder im Room-Service: Alle sollten sich ihrer spezifischen Außenwirkung als "wandelndes Werbeversprechen" bewusst sein, kontinuierlich motiviert werden und über neue Services, Ziele oder Strategien des Betriebs informiert sein, ggf. auch Verkaufsschulungen genießen dürfen. Derart aufgestelltes Personal identifiziert sich mit seiner Rolle, ist überzeugt vom Angebot seines Arbeitsgebers und kann potenzielle Kunden authentisch, umfassend und on top bedarfsgerecht begeistern und überzeugen.

Situationsanalyse

dient im Marketing zur Untersuchung des Status Quo in einem Unternehmen, um Potenziale und Schwächen im Leistungsspektrum zu erkennen. Bildet zum Beispiel bei der Einführung einer neuen Dienstleistung oder eines neuen Produkts die Basis, auf welcher umfangreiche Prozesse innerhalb des Unternehmens definiert werden.

Es wird unterschieden zwischen internen Rahmenbedingungen (Unternehmensanalyse, Ressourcenanalyse, Infrastrukturanalyse) sowie externen Rahmenbedingungen (Umweltanalyse, Mitbewerberanalyse).