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Mitbewerberanalyse

auch Umfeldanalyse. Posten innerhalb einer Marketingkonzeption, der zum Beispiel folgende Fragen behandelt:

  • Welches sind die wichtigsten Mitbewerber?
  • Wie unterscheidet sich das Unternehmen/die Dienstleistung/das Produkt X von dem/der eigenen?
  • Was sind deren Stärken und Schwächen?
  • Was bieten sie ihren Kunden?
  • Welche Strategien verfolgen sie in welchen Märkten?
  • Hat der Mitbewerb eine ausgeprägte Corporate Identity bzw. Markenauftritt?
  • Wie ist das Image des Unternehmens im Vergleich zum Mitbewerb?
  • Wie ist die Größe des Unternehmens im Vergleich zum Mitbewerb?
  • Gibt es beim Mitbewerb signifikante Unterschiede hinsichtlich Vertrieb, Preis, Werbung?
  • Gibt es bereits Erkenntnisse darüber, ob Mitbewerber ähnliche Dienstleistungen/Produkte im Programm haben oder planen?
  • Existieren Absatzzahlen des Mitbewerbs, durch Studien o.ä.?
  • Gibt es realistische Marktchancen?
  • Wie genau soll sich das Unternehmen/die Dienstleistung/das Produkt X mit Angebot Y vom Mitbewerb abgrenzen?

Es wird unterschieden zwischen generischer Konkurrenz, Unternehmens-, Produkt- und Marktkonkurrenz.

Erst mit möglichst präzisem Wissen über das Wettbewerberumfeld, die eigenen Stärken, die relevanten Absatzmärkte kann eine dezidierte Marketing-Strategie entwickelt werden.

Nachfrage

bezeichnet im Marketing die Reaktion auf einen Bedarf. Folgende Arten werden unterschieden:

  • Optimale Nachfrage: Die Intensität und der Zeitpunkt der Nachfrage in Bezug auf das angebotene Produkt bzw. die Dienstleistung stimmen mit der vom Markting anvisierten überein.
  • Negative Nachfrage: Der überwiegende Teil der Zielgruppe lehnt das angebotene Produkt/die Dienstleistung ab.
  • Latente Nachfrage: Das Konsumbedürfnis ist da, das Produkt/die Dienstleistung fehlt jedoch (noch).
  • Null-Nachfrage: Es besteht seitens der Zielgruppen überhaupt kein Interesse am angebotenen Produkt bzw. an der Dienstleistung.

Operatives Marketing

Im Gegensatz zum strategischen sind im operativen Marketing taktische Entscheidungen mit kurzem bis mittelfristigem Planungshorizont an der Tagesordnung. Das operative Marketing setzt die im strategischen Marketing definierten Subziele um, welche den Einsatz der einzelnen, marktbeeinflussenden Instrumente des Marketing-Mix ausmachen. Das operative Marketing umfasst die klassischen Marketingaufgaben innerhalb eines Unternehmens und entsprechende Abteilungen werden deshalb auch oft Marketing-Services genannt.

Periodical

Begriff für eine regelmäßigen Intervallen herausgegebene Publikation (Journal, Magazin, Zeitung, Fachzeitschrift)

Point-of-Sale (POS)

dt. Ort des Verkaufs. Auch Point of Purchase (PoP). Bezeichnet im Marketing die Stelle, wo der Kauf aus Konsumentensicht getätigt wird, also meist die Kasse des Anbieters in einem Geschäft oder Einkaufszentrum. Da der POS zugleich Wartezone/Verweilzone potenzieller Käufer ist, wird er in der Werbung gerne für entsprechende Maßnahmen genutzt (PAS, Werbung am Ort des Verkaufs).