Corporate Philosophy

dt. Unternehmensphilosophie, -grundsätze. Wichtiger Baustein in einer Marketing-Konzeption, in der die ethischen Maßstäbe der Unternehmensleitung einfließen. Die Philosophie muss schriftlich niedergelegt und von jedem/r Mitarbeiter/in getragen werden, damit sie auch im interaktiven Marketing mit den Kunden für diesen erlebbar wird und es nicht nur bei schönen, geschriebenen Worten bleibt. Mögliche Inhalte können sein:

  • Wir motivieren uns gegenseitig.
  • Wir fördern ein Arbeitsumfeld, in dem Vielfalt geschätzt wird.
  • Wir unterstützen uns untereinander und tauschen Know-how und Ressourcen aus.
  • Wir kommunizieren offen und ehrlich. So bauen wir auch Vertrauen bei unseren Kunden auf.
  • Wir halten Versprechen ein.
  • Werte, die uns verbinden: Kompetenz, Offenheit, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Respekt, Achtsamkeit
  • Wir bleiben flexibel und aufgeschlossen für neuartige Ideen und Veränderungen etc.

Corporate Tonality

dt. Grundton einer Unternehmensaussage. Gehört zur Corporate Identity, die das gesamte Wesen einer Institution/eines Unternehmens meint. Die Art der Sprache bzw. die Anmutung der für oder vom Unternehmen verfassten Texte und Werbeaussagen sind neben dem Corporate Design eine Komponente zur Wahrnehmung. Die Tonality (auch Wording genannt) bezeichnet die Art der Ansprache und soll den Flair und die Atmosphäre eines Unternehmens abbilden. Ein einheitliches, sprachliche Erscheinungsbild wird in ausführlichen Konzeptionen innerhalb der Copy Strategy (Wording Strategy, Textstrategie) festgelegt. Beispiele für zu klärende Parameter sind Ansprache in Du- oder Sie-Form, eher witzig-lockere oder betont distinguiert Formulierungen etc.

Customer Lifetime Value (CLV)

Kennzahl aus der Betriebswirtschaft. Sie ist der angenommene Umsatz, den ein Kunde während seines gesamten "Kundenlebens" realisiert. Neben historischen Umsätzen werden auch die zukünftig erwarteten berücksichtigt (Kundenpotenzial).

Steht auch für die Zeitspanne der gesamten Geschäftsbeziehung zwischen Kunde und Unternehmen, beginnend mit dem ersten Kundenkontakt und abschließend mit dem Beenden der Geschäftsbeziehung. 

 

Design

Gestaltung ist alles oder "Lieber in Schönheit sterben" - ein großes und weit  verbreitetes Missverständnis. Wer glaubt, dass eine Werbemaßnahme vor allem (also vor Faktoren wie Inhalt, Formulierung, Dramaturgie, Funktionalität, Anzahl der Farben, Schriftgröße etc. ) schön gestaltet und ästhetisch wirken muss. Fatalerweise wird der Geschmack des/der Auftraggebers/in oft als alleiniger Richtmesser gewählt. Werbung sollte aber allein danach beurteilt werden, ob sie die definierten Unternehmensziele erreicht oder nicht. Nur allein Schönes hat selten verkauft.

 

 

Dienstleistungsmarke

Der Grad der Kundenbegeisterung ist heutzutage oft das Entscheidungskriterium zwischen Erfolg oder Misserfolg. Interessenten werden zu Kunden in Geschäften, die authentisch sind und nicht nur so tun, und zwar in Dekoration, Kleidung, Auslagen, Marketing, ihren Mitarbeitern, in ihrem Ruf, Wert zu bieten.


Die folgenden Kriterien beeinflussen den Umsatz und zeichnen eine exzellente Dienstleistungsmarke aus:

  1. Zuverlässigkeit und Kommunikationskompetenz der Mitarbeiterschaft im Kundenkontakt
  2. Freundlichkeit und Servicebewusstsein der Mitarbeiterschaft im Kundenkontakt
  3. Qualität bei der Termineinhaltung
  4. Realistische Werbeaussagen
  5. Erfüllung geweckter Erwartungen
  6. Außergewöhnlicher Service-Gedanke im gesamten Unternehmen
  7. Abwechslung im Angebot, flexibel anpassbar an individuelle Kundenwünsche
  8. Qualitativ gute, „ihren Preis werte“ Dienstleistungen
  9. Fachkompetenz
  10. Angesprochener Lifestyle, Atmosphäre und Einrichtung im Geschäft/Unternehmen
  11. Architektur innen wie außen
  12. Nachhaltiges Wirtschaften
  13. Höfliche und kompetente Beratung auch in schwierigen Situationen